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Im jahr 2006 wurden in Japan mehr als 4500 Hokkaido-Braunbären und Asiatische Schwarzbären legal abgeschlachtet, was laut japanischen Biologen mehr als die Hälfte der gesammten japanischen Bärenpopulation ausmachte. Jedes Jahr werden in diesem Land viele Bären getötet, doch die Anzahl geschossener Tiere im Jahr 2006 bedeutete einen klaren Negativ-Rekord.
Japan’s Mischwälder beinhalten einen der weltweit produktivsten Lebensräume für Bären. Die Bärenbestände dort sind generell als sehr dicht einzustufen. Trotzdem sind solche Verluste über Jahre hinweg ökologisch nicht tragbar.
Die Wälder grenzen vielerorts direkt an Landwirtschaftszonen, sodass sich Bären in Jahren mit schlechter Eichel- und Buchennussproduktion an nahegelegene Mais- und Weizenfelder halten können. In Japan herrscht dem Bären gegenüber ein so riesiges Misstrauen, dass etwa Schulen tagelang schliessen, wenn in ihrer Nähe ein Bär gesichtet wird. Zudem ist die Toleranz der Bevölkerung für Verluste in der Agrikultur extrem gering. Diese Kombination ist grösstenteils verantwortlich für die untragbaren Metzeleien von japanischen Bären.
Das muss nicht so sein, vor allem nicht in einem Land, welches einst eine sehr enge Beziehung zum Bär und zur Natur pflegte, stammt doch der berühmteste Bärenkult weltweit von den Ainu, den Ureinwohnern Nord-Japans.
Im Bestreben, bei der Verhinderung weiterer verheerender Bären-Jahre mitzuhelfen, hat Goosetongue wichtige Kontakte mit Japan geknüpft. In den kommenden Jahren werden wir mittels Multivisionpräsentationen in diesem Land unsere gesammelten Bären-Erfahrungen präsentieren und den Menschen aufzuzeigen, wie ein friedliches Zusammenleben zwischen Mensch und Bär möglich ist. Wir warten derzeit auf die offizielle und formelle Einladung aus Japan.
Um dieses wichtige Projekt finanzieren zu können, sind wir auf Spendengelder angewiesen. Wir benötigen ungefähr $25’000 USD, um während einiger Wochen einige Duzend Vorträge organisieren und durchführen zu können. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
(JFlex Images v1.0 ©Ute Jacobi) |